Wie dreht man einen Windmühlen Joint?

Beitrag verfasst von Gianluca Bontempi

Beitrag verfasst von Gianluca Bontempi

Mit langjähriger Erfahrung im Bereich Cannabis und als Kopf hinter Medusafilters steht Gianluca Bontempi für fundiertes Wissen und echte Leidenschaft.

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Willkommen in der Königsdisziplin des Jointbauens. Obwohl der Windmühlenjoint wohl nicht mehr als klassischer Joint zu werten ist, wollten wir ihn dennoch mit aufnehmen, weil man über ihn praktisch nichts weiß und findet. Wer ist der große Unbekannte? Zumindest ist er absolut Chefsache! Mit 4 gleichzeitig brennenden Joints definitiv nichts für Anfänger.

Heute werden wir versuchen, diesem sagenumwobenen Joint ein Denkmal zu errichten und lassen euch an seiner Kunst teilhaben. Das Wort "einfach" müssen wir dabei leider auch aus diesem Blogbeitrag streichen. Es wird herausfordernd und lohnend, ist es erstmal vollbracht.

Was wir brauchen:

⇨ Kartonpapier 

⇨ eine Schere oder spitzen Gegenstand 

⇨ möglichst neutraler Kleber (Hitzeverträglich)

⇨ Endlesspapes 

⇨ 4 dünne, vorgedrehte Joints ohne Tip oder Filter, aber mit Cannabis

⇨ dünne Schnur

Legen wir los! Auf die Anleitung, fertig, los!

Was ist ein Windmühle-Joint?

Direktantwort

Ein Windmühle-Joint ist eine Deko-Falttechnik, bei der mehrere schmale Papierarme sternförmig aus einem zentralen Mundstück herauswachsen – die fertige Form erinnert an ein Windrad oder eine Windmühle mit rotierenden Flügeln. Anders als beim klassischen Joint geht es hier weniger um Effizienz und mehr um Optik und Handwerk. Du klebst mehrere Longpapers zu einer großen Fläche zusammen, teilst sie in Segmente und rollst jeden Arm einzeln, bis eine geschlossene, radförmige Struktur entsteht. Die Windmühle zählt zu den anspruchsvolleren Falttechniken und ist eher ein Vorführstück für besondere Anlässe als etwas für den Alltag. Wer sauber arbeiten will, nimmt reißfeste Longpapers in King Size Slim, ein zentrales Mundstück und viel Geduld. Mit etwas Übung sitzt die Grundform nach wenigen Versuchen, und du kannst die Zahl der Flügel nach Geschmack variieren.

Windmill Joint bauen: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Direktantwort

„Windmill Joint" ist einfach der englische Name für dieselbe Technik – ein Joint in Windrad-Form. Du baust ihn, indem du mehrere Longpapers zu einem großen Rechteck verklebst, ein zentrales Mundstück setzt und aus dem Papier gleichmäßige Flügel formst, die du einzeln aufrollst. Wichtig sind sauberes Kleben an den Gummierungen und gleich große Segmente, damit die Windmühle am Ende symmetrisch aussieht. Plane genug Zeit ein und arbeite auf einer glatten Unterlage. Ein Windmill Joint braucht deutlich mehr Papier, mehr Zeit und mehr Geduld als ein normaler Joint, belohnt dich dafür aber mit einem echten Hingucker für besondere Anlässe. So gehst du vor:

  1. Klebe drei bis vier Longpapers King Size Slim mit den Gummierkanten zu einer großen, rechteckigen Fläche zusammen.
  2. Drehe ein festes Mundstück (Filter-Tip) und lege es an eine Seite der Fläche als Zentrum der Windmühle.
  3. Teile das Papier gedanklich in gleich breite Segmente – das werden später die Flügel.
  4. Fülle den mittleren Bereich sparsam und gleichmäßig, damit die Arme dünn und formbar bleiben.
  5. Rolle jeden Flügel einzeln locker ein und verschließe ihn an der Gummierung.
  6. Ordne die Arme sternförmig um das Mundstück an und drücke die Form vorsichtig in die typische Windrad-Silhouette.
  7. Kontrolliere die Symmetrie und korrigiere einzelne Flügel, bis die Windmühle gleichmäßig steht.

Welches Material brauchst du für die Windmühle?

Direktantwort

Für einen sauberen Windmühle-Joint brauchst du vor allem reißfestes, dünnes Papier und ein stabiles Mundstück. Je gleichmäßiger dein Material, desto symmetrischer die Flügel. Nutze am besten Longpapers King Size Slim, weil sie lang genug für mehrere Arme sind und dank der dünnen Struktur präzise Falten zulassen. Ein fester Filter-Tip als Zentrum gibt der Windmühle Halt und einen sauberen Zug. Daneben helfen dir eine glatte Unterlage, etwas Zeit und ruhige Hände. Wer den Zug später kühler und gefilterter mag, kombiniert das Ganze mit einem Aktivkohlefilter. Diese Grundausstattung reicht, um die Technik zu üben und die typische Windrad-Form zuverlässig und sauber hinzubekommen:

  • 3–4 Longpapers King Size Slim
  • Ein fester Filter-Tip als Mundstück
  • Optional ein 6-mm-Aktivkohlefilter für einen kühleren Zug
  • Glatte Unterlage und etwas Geduld

Häufige Fehler beim Windmühle-Joint und wie du sie vermeidest

Direktantwort

Die meisten Windmühle-Joints scheitern an ungleichen Flügeln, zu viel Füllung oder schlecht verklebten Papieren. Wenn die Arme unterschiedlich breit sind, wirkt die Windmühle schief; teilst du das Papier vorher sauber in gleich große Segmente, sitzt die Symmetrie fast von allein. Zu viel Füllung macht die Arme dick und steif, sodass sie sich nicht mehr sauber in Form drücken lassen – fülle den Mittelbereich lieber sparsam. Trockene Gummierungen halten schlecht: Feuchte sie gleichmäßig an, aber nicht zu nass, sonst reißt das dünne Papier. Arbeite langsam, kontrolliere nach jedem Flügel die Form und korrigiere sofort. Mit diesen Punkten gelingt dir die Windrad-Form deutlich zuverlässiger:

  • Segmente vorher gleich breit einteilen
  • Mittelbereich nur sparsam füllen
  • Gummierungen gleichmäßig, aber nicht zu nass anfeuchten
  • Nach jedem Arm die Symmetrie prüfen

Für wen lohnt sich der Windmühle-Joint?

Direktantwort

Der Windmühle-Joint lohnt sich vor allem als Vorführstück für besondere Anlässe, nicht für den schnellen Alltag. Wer gern mit Falttechniken experimentiert, an der Optik Freude hat und Geduld mitbringt, wird an der Windrad-Form Spaß haben. Für Einsteiger ist sie eher frustrierend, weil viele Handgriffe gleichzeitig sitzen müssen; hier lohnt es sich, zuerst einfachere Formen wie den klassischen Joint sauber zu beherrschen. Fortgeschrittene nutzen die Windmühle, um bei Freunden Eindruck zu machen oder besondere Momente zu markieren. Praktisch im Alltag ist sie nicht: Sie verbraucht mehr Papier, dauert länger und zieht ungleichmäßiger als ein normaler Joint. Wenn dir gleichmäßiger, kühler Zug wichtig ist, bleib beim klassischen Aufbau mit einem Aktivkohlefilter – die Windmühle ist eher Kunst als Funktion.

Wie baust du einen Windmühle-Joint?

Ein Windmühle-Joint ist eine aufwändige Falttechnik, bei der du mehrere dünne Arme sternförmig um einen zentralen Joint anordnest, sodass die Form an ein Windrad erinnert. Du klebst mehrere Longpapers zu einem großen Blatt zusammen, formst die Arme und drehst alles zu einer geschlossenen Windmühle. Etwas Geduld, ruhige Hände und Übung reichen aus.


Schritt 1: Wir müssen eine Hülse bauen / basteln

In der Hoffnung, eure letzte Art Attack Erfahrung liegt noch nicht zu lange zurück, benötigen wir zuallererst eine eigens angefertigte Hülse aus Kartonpapier. Diese wird zur späteren Basis für eure Windmühle. Verwendet hier ausschließlich dickeres Kartonpapier. Rollt dieses joint ähnlich und konisch, zulaufend zusammen und verklebt die Überlappungen. Lasst alles trocknen. 

Übrigens: Bei der Größe der Hülse ist euch freie Hand gelassen, wichtig wird später lediglich sein, dass sie sich noch schließen lässt (typischerweise mit herkömmlichen Kingsize - oder Endlesspapes). Sie sorgt dafür, dass der Rauch schön kühl bleibt - es gilt je größer deine Hülse, desto kühler auch der Rauch.

Schritt 2: Die Ummantelung

Als Nächstes braucht ihr euer Paper. Dieses wird nun im Bereich der großen Öffnung, mithilfe des Klebestreifens (vorher anfeuchten) einmal drumherum gelegt. Das sollte so geschehen, dass die 50 % mit Klebestreifen an der Hülse und die anderen 50 % des Papes nach oben hin überstehen. Damit soll die Hülse im weiteren Verlauf verschließbar sein. Ihr glaubt, damit das "Schlimmste" überstanden zu haben? Weit gefehlt! Schnell zu Schritt 3, bevor euch die Kräfte verlassen.

Schritt 3: In jede gute Hülse müssen Löcher

Könnte ein Sprichwort sein, aber wie die Überschrift schon vermuten lässt, geht es eurer Hülse jetzt an den Kragen - Im wahrsten Sinne. Im oberen Drittel brauchen wir jetzt jeweils 2 gegenüberliegende Löcher durch die Hülse. Hierfür könnt ihr entweder die Schere oder doch einen angespitzten Buntstift nehmen. Diesen schiebt ihr einmal komplett durch die Hülse und wiederholt diesen Vorgang, bis ihr 4 parallele Löcher in der Hülse habt. Die Löcher sollten so in etwa die Größe des Durchmessers eurer vorgedrehten Joints haben. Langsam nimmt das ganze doch Formen an.

Schritt 4: Hülsen für die Hülse

Ja, ihr habt richtig gelesen, wir brauchen mehr Hülsen - 2 an der Zahl. Dieses Mal aber in dem Durchmesser eurer Löcher in der Basishülse. Für diese Größe bietet sich oft der Pappdeckel deiner Longpapesverpackung an. Diese neuen, kleineren Hülsen sollten in etwa doppelt so lange wie der Durchmesser der Basishülse an ihrem dicksten Punkt sein. Kompliziert, ich weiß, aber immerhin hast du hier auch was ganz Besonderes vor.

Schneide nun das mittlere Drittel beider kleinen Hülsen bis zur Hälfte raus, sodass diese als "Rotor" aufeinander passen würden.

Schritt 5: Es ist (fast) soweit

Bald geschafft, versprochen. Schiebe jetzt die beiden kleinen, aufgeschnittenen Hülsen mit ihrer Öffnung (sollte mittig in der großen Hülse liegen) nach unten in die Große. Damit die beiden auch gut ineinander liegen, kannst du von oben nochmals etwas nachhelfen. Was aktuell sehr künstlerisch aussieht, ist schon bald deine fertige Windmühle. Es fehlt nur noch ein letzter Schritt.

Schritt 6: Geschafft - du bist ein wahrer Bastelmeister

Zu guter Letzt greifst du dir das überschüssige Papier am oberen Ende der großen Hülse und drehst es in der Mitte zusammen. Damit diese auch wirklich dicht bleibt, empfehlen wir noch ein schmales Stück Faden herumzubinden und festzuziehen. Fehlt nur noch ein wichtiges Detail - die Windräder. Stecke also deine 4 vorgebauten Joints in die Aufnahme der nach außen stehenden, dünnen Hülsen. Did it!

Deine Windmühle ist prinzipiell wieder verwendbar. Nach den Mühen hast du dir eine Mehrfachnutzung aber auch zwingend verdient. Einfach neue Joints einstecken und anzünden.

Einen normalen Joint drehen kann jeder - dieses Baby ist was Besonderes. Genieß es!

Das passende Zubehör von Medusafilters

Häufig gestellte Fragen über den Windmühlen Joint

Die Windmühle zählt zu den anspruchsvolleren Falttechniken. Du musst mehrere Papiere sauber verkleben, gleich große Flügel formen und alles symmetrisch anordnen – das erfordert Übung und Geduld. Anfänger sollten zuerst den klassischen Joint sicher beherrschen. Mit ein paar Versuchen und ruhiger Hand gelingt die Grundform aber den meisten recht zuverlässig.

Am besten funktionieren dünne, reißfeste Longpapers King Size Slim. Sie sind lang genug, um mehrere Arme aus einer Fläche zu formen, und lassen dank ihrer dünnen Struktur präzise Falten zu. Dickere oder kurze Blättchen reißen leichter und machen ungleichmäßige Flügel. Verklebe mehrere Longpapers an den Gummierkanten zu einer großen, glatten Fläche, bevor du startest.

Keiner – „Windmill Joint" ist einfach die englische Bezeichnung für den Windmühle-Joint. Beide meinen dieselbe Falttechnik, bei der schmale Papierarme sternförmig um ein Mundstück angeordnet werden und die fertige Form an ein Windrad erinnert. Im deutschsprachigen Raum findest du beide Begriffe; die Anleitung und das Material sind identisch.

Das ist Geschmackssache. Klassisch arbeitet man mit vier Flügeln, weil die Form dann am deutlichsten an ein Windrad erinnert. Du kannst aber auch mehr Arme formen, wenn dein Papier groß genug ist. Wichtiger als die Zahl ist, dass alle Flügel gleich breit und symmetrisch sind – sonst wirkt die Windmühle schief statt gleichmäßig.

Ehrlich gesagt zieht er ungleichmäßiger als ein klassischer Joint, weil die vielen Arme unterschiedlich dicht sind. Die Windmühle ist eher ein optisches Vorführstück als eine Alltagsform. Wenn dir ein kühlerer, gefilterter und gleichmäßiger Zug wichtig ist, setze auf einen klassischen Aufbau mit einem 6-mm-Aktivkohlefilter statt auf die aufwändige Falttechnik.

Deutlich länger als einen normalen Joint. Plane ausreichend Zeit ein, denn du verklebst mehrere Papiere, formst jeden Flügel einzeln und korrigierst die Symmetrie mehrfach. Anfänger brauchen oft mehrere Anläufe, bis die Form sitzt. Mit Übung geht es schneller, ein Alltagstempo erreichst du damit aber nie – die Windmühle bleibt ein Geduldsprojekt.

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